27.12.2014 – Devil’s Peak

Die vielen Investitionen, die von uns in der Heimat getätigt worden sind mussten sich ja irgendwann lohnen – so entschlossen wir uns am Vortag, uns auf den Gipfel von Devil’s Peak vorzuarbeiten und auf dem Weg dahin einige Dosen zu holen.

Früh morgens (zum unlieben von Sascha) nahmen wir unser Frühstück ein und sorgten für genügend Wasser im Gepäck. Bereits kurz darauf bewegte sich unser Mietwagen mit uns in Richtung Talstation Table Mountain. Anscheinend spinnen die Touris hier total auf den Table Mountain, denn obwohl man von oben keinen Meter weit sehen kann wegen dem dichten Nebel standen sie in einer seeeehr seeeeehr seeeeehr (und noch einige Meter längeren) langen Schlange an und behinderten die passierenden Autos – unter Anderem auch uns – bei der Weiterfahrt. Der Aufstieg auf Devil’s Peak begann nämlich erst ca. 3 Km hinter der Talstation.

Im Schritt-Tempo haben wir uns schliesslich vorgearbeitet und haben den Beginn des Aufstiegs erreicht. So buckelten wir unsere Rucksäcke und gingen los. Anfangs war die Strecke im zick-zack angeordnet und daher relativ flach. Das fremde Klima liess uns aber spüren, dass sich Touris anzupassen haben und das Tempo entsprechend etwas niedriger gewählt werden sollte.

Auf dem Zick-Zack-Kurs suchte Sabrina den naheliegendsten Cache und wurde 400m weiter fündig. Das Navi wurde programmiert und wir mussten die Route entsprechend anpassen. Doch als wir angekommen waren entsprach der Name des Caches genau dem was wir vorfanden: ein ruhiger, schattiger Platz. Die Dose wurde auch relativ schnell gefunden und ein TB von uns abgelegt (gute Reise, kleiner Eisbär!).

Die weiteren Caches verlangten einen weiten Aufstieg – Ziel war ja der Gipfel – also los! Aus dem anfangs als beschwerlich bezeichneten Weg wurde schnell ein Kiesweg, der zum spazieren einlud – denn die Wege wurden steiler, felsiger und unbegehbarer. Doch wir meisterten auch die steilsten Passagen. Sehr bald schon piepste das Navi und zeigte uns den nächsten Cache an. Van Hunk’s View stand auf dem Programm und erzählte uns eine spannende Geschichte:

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Van Hunks a retired sea captain lived on the lower slopes of Devil’s Peak, earlier known as Windberg.  His fastidious wife refused to allow her husband to smoke his pipe in the house and thus his favourite spot was near what we now call Saddle or Breakfast Rock in the saddle between Devil’s Peak and Table Mountain.

One day our man was minding his own business and enjoying the beauty of the fynbos and the view below when he was approached by a caped and hooded stranger carrying a pipe.  They soon got into conversation about worldly things and particularly smoking.  Then, for reasons that only highly competitive men might understand, the stranger challenged him to a smoking competition and van Hunks accepted.  He divided his stash into two and they started puffing away.  They smoked for the rest of the day and part of the next and as a result a massive cloud bellowed out and covered the whole of the saddle and the top of the flat Table Mountain.  Eventually green in the face  the stranger admitted defeat, at that his cape fell off his head and van Hunks was shocked to see horns on the top of his head.  He realised that he had been smoking with the Devil himself and had won!  The Devil was not too happy being beaten by a mere mortal and with a massive bolt of lightning and the rumble of thunder they both disappeared, never to be seen again.

The legend thus goes that when the South-Easter blows and the cloud again covers the saddle and Table Mountain, van Hunks and the Devil are once again in a smoking competition.

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Gefunden, geloggt und weiter!

Der Aufstieg wurde immer beschwerlicher und das Wetter windiger. So beschlossen wir (auf Grund der Panikreaktion von Sabrina) den Aufstieg 300m unterhalb des Gipfels abzubrechen und uns durch die aufkommenden Sturmböhen wieder nach unten zu kämpfen. Doch liessen wir es uns nicht nehmen die alternative Route nach unten aufzusuchen und da noch den einen oder anderen Cache mitzunehmen.

Oppelskop ist ein exponierter Aussichtspunkt am Fusse von Devil’s Peak. Darauf liegt mit Sicherheit auch ein Cache sagte Sascha bereits beim Aufstieg. Und siehe da – diesmal trotzten wir dem Sturm und suchten hinter grossen Steinbrocken Windschatten. So konnte Sascha die letzten paar Meter auf allen Vieren und dem Wind trotzend den Cache finden und loggen, bevor er wieder zu Sabrina hinter die Sicherheit bietenden Steine zurückkehrte.

Der Abstieg wurde von nun an einfach und beschaulich – Pflanzen säumten den Weg, der beinahe eben war (im Vergleich zum Weg zum Gipfel)… und wir kamen gut voran – so beschlossen wir unseren ersten Earth-Cache zu versuchen. In der Beschreibung lasen wir, dass wir einige Fragen zu beantworten – oder ein Foto zu hinterlassen hätten. Wir entschlossen uns auf Grund der schwindenden Kräfte für das Foto und gingen weiter.

Nun endlich war die Strasse wieder erreicht, doch befanden wir uns nun ca. 1km weiter östlich, da wir die alternative Route gewählt hatten. Kein Problem – liegen doch nochmal 2 Caches unterwegs (hurra!).

Beide Caches waren Quick-Founds direkt am Strassenrand – Be my Valentine und Top Billing – und wurden gnadenlos von uns geloggt.

Im Auto angekommen genossen wir noch kurz die Aussicht, bevor wir uns via Signal Hill (ebenfalls wegen der Aussicht) wieder ins Hotel begaben. Im Hotel erwartete uns die Dusche sehnlichst – noch sehnlicher aber das Bett.

Nach der erholsamen Dusche gingen wir ins Spur lecker Steak essen und im Anschluss dann doch endlich ins Bett.

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