Marketing Management – ein Erfahrungsbericht

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Marketing Management – ein Erfahrungsbericht

Market-Ding

Das Market-Ding und ich

Nach drei Jahren bei meiner aktuellen Arbeitgeberin, in denen ich “nur” im Verkauf beschäftigt war, wurde mir die Position als Stabstelle Marketing per 01.01.2016 angeboten. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht einmal bewusst, was so ein Market-Ding eigentlich genau macht, wo die Schnittstellen zu den Anspruchsgruppen liegen und wo diese Enden.
Dennoch habe ich im August 2015 zu diesem Wagnis eingewilligt und schickte mich so in eine Zeit voller Abenteuer, Neuigkeiten, Lernmomente und Ausbildungen. Es folgten Ausbildungen in den Bereichen Online-Marketing, Textgestaltung und interner Systeme mit denen ich zukünftig zu tun haben solle.
Nun, ein Quartal nach dem Startschuss ins Ungewisse, berichte ich über meine Erfahrungen. Anfänglich wuchsen mir vor lauter Schwimmen bald Schwimmhäute zwischen Fingern und Zehen, mittlerweile behaupte ich zumindest einen Fuss wieder auf festem Boden zu haben.
Die Erfahrung alleinige Entscheidungskompetenz über ein Auslagenbudget im Mehrstelligen Bereich (keine unbeträchtliche Summe in meinen Augen!) inne zu haben, und die Verantwortung über dessen Einhaltung zu tragen lastete schwer auf meinen Schultern. Jeder Rappen wurde umgedreht, jeder Werbefranken soll ja schliesslich den höchstmöglichen Ertrag bieten – doch wer gibt mir die Garantie dafür?
Am Ende stützte ich mich anfänglich der Einfachheit halber – und um meine Unsicherheit zu verschleiern – auf das breite Wissen zweier Agenturen, die mir in beratender Funktion hilfreich zur Seite standen und die Erfahrung meiner Vorgängerin an dieser Position (herzlichen Dank für die Unterstützung R!).
Zum Zeitpunkt X stellte ich fest, dass ich 100%-ige Rückendeckung der Chefpositionen habe. Dieser Umstand beflügelte mich in meiner Entscheidungsfähigkeit. So begann ich schnell kritische Gegenüberstellungen zu tätigen und Entscheidungspapiere aufzubereiten, die mich in meiner Tätigkeit unterstützen.
Heute bin ich soweit und habe das budget – so hoffe ich – im Griff. Ich kenne alle meine Anspruchs- und Zielgruppen aus dem Effef. Ich bin nun das Market-Ding, von dem alle immer gesprochen haben. Und es gefällt mir gut.

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