Entlebuch – Emmenuferweg

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Entlebuch – Emmenuferweg

Wir haben bereits im Vorfeld viel über den Emmenuferweg-Powertrail gehört. Der Trail ist wohl in der Community berühmtberüchtigt – zurecht, wie sich später herausstellen sollte. Im Frühling 2015 haben wir beschlossen, dass wir diese Runde unbedingt absolvieren möchten. Wir haben viel Zeit in die Planung investiert, sodass für uns bereits folgendes klar war: Wir benötigen zwei Tage, beginnen bei #80 und arbeiten uns zur #1 vor und wir nehmen das Zelt mit auf den Campingplatz Bad in Schüpfheim (gleich bei #36). Wir waren damals übrigens lostwings, DerBestatter und Lintu_Cobain. Der 21. August rückte immer näher, doch just an dem Tag, als das Abenteuer losgehen sollte musste sich DerBestatter kurzfristig abmelden. Wie gut, dass wir Cacher stets spontan sind. So sprang noname1988 kurzfristig ein und wir machten uns zu viert auf nach Schüpfheim. Nach einem stärkenden Abendessen vom Grill verkrochen wir uns in unsere Zelte, denn frühmorgens ging der erste Teil der Runde bereits los. #80 bis #36 und einige “Exoten” standen auf dem Plan. Der beschwerliche Anfang, bis der Trott gefunden werden konnte war innerhalb einer Stunde erledigt. Doch der Weg zog sich gegen Ende immer mehr in die Länge. So beschlossen wir in Sörenberg eine Mittagspause mit Verpflegung im Restaurant einzulegen und die Lage zu besprechen. Die Schmerzen hielten sich bis dahin noch in Grenzen – dies sollte sich bis zum Schluss noch ändern… und wie! Nach weiteren Caches und dem auf und ab auf den Wegen, begannen die Knie, Hüften, Fussohlen und Hundepfoten zu schmerzen. Doch es war noch lange nicht geschafft – noch 10? 20? Wir wussten es nichtmehr. Doch es galt durchzubeissen. Um kurz nach 21 Uhr erreichten wir dann den Zeltplatz doch noch und eine kurze Grillade stärkte die Moral der Truppe. Am Sonntagmorgen um 09.00 Uhr trafen wir uns zum Kaffee im Gasthaus Bad, um den zweiten Tag zu besprechen. Die Mädels (lostwings-frau und Lintu_Cobain) klagten über Muskelkater und starke Schmerzen, sodass die Herren beschlossen die zweite Etappe im Alleingang durchzuziehen. Geplant war um spätestens 19 Uhr fertig zu sein – und lostwings-frau bot sich als Taxi an zur Rückführung der Erschöpften. lostwings-mann seinerseits hatte mit starkem Schmerz im Knie zu kämpfen, sodass jeder Abstieg ein Kampf Körper gegen Geist war, doch das männliche Ego liess sich nicht unterkriegen! Um ca. 15 Uhr war es dann auch schon soweit, wir erreichten erschöpft, voller Schmerz, aber überglücklich den Parkplatz und riefen unseren Engel lostwings-frau an, um die Abholung zu organisieren. Nach 20 Minuten (wie deprimierend, wir waren eben 4 Stunden unterwegs) erreichte sie uns und brachte uns wohlerhalten zurück zum Campingplatz, wo alles bereits verpackt und abfahrbereit war. Lintu_Cobain war bereits gegangen, doch wir drei gönnten uns vor der Abfahrt noch einen Kaffee… Vielen Dank an Lara05 für diese anstrengende, aber wunderschöne Kette an Boxen! Wirklich nichts für ungeübte couch-potatoes wie uns, dennoch hat es uns seeeeeeehr viel Spass gemacht!

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